Die Maske des mutmaßlichen Täters sieht etwas anders aus als das von der Polizei zunächst veröffentlichte Bild Foto: Wera Engelhardt/dpa

Nach der Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens in München hat die Polizei die Wolfsmaske gefunden, die der mutmaßliche Vergewaltiger bei der Tat getragen haben soll.

München - Nach der Vergewaltigung einer Elfjährigen in München haben die Ermittler die Wolfsmaske gefunden, die der Verdächtige bei der Tat getragen haben soll. Der 42-Jährige habe über seinen Anwalt erklärt, die Maske in einen Abfallcontainer in der Nähe seines Wohnortes gelegt zu haben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding, am Donnerstag. Am Dienstag leerten Polizisten den Container aus und fanden die Maske zwischen dem Müll. Die Maske sehe aber etwas anders aus als das von der Polizei zunächst veröffentlichte Bild, sagte Leiding. Zu den Vorwürfen habe sich der mutmaßliche Täter aber noch nicht geäußert.

Der Mann soll in der vergangenen Woche das elfjährige Mädchen im Stadtteil Obergiesing in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt haben. Die Polizei nahm den Deutschen am vergangenen Donnerstag an seinem Arbeitsplatz fest. Er kam in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik. Der Tatverdächtige ist wegen sexuellen Missbrauch von Kindern vorbestraft. Sein elfjähriges Opfer werde weiter von einem Kriseninterventionsteam betreut, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

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