Der Geschäftsführer der Firma Robert Bosch GmbH, Werner Struth bei der CES in Las Vegas Foto: dpa

Bei der Elektronik-Messe CES in Las Vegas hat der Stuttgarter Elektrokonzern Bosch einen neuen Sensor vorgestellt, der gleichzeitig Druck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen kann. Bosch setzt künftig verstärkt auf Sensoren für die Elektrotechnik-Branche und die Autoindustrie.

Bei der Elektronik-Messe CES in Las Vegas hat der Stuttgarter Elektrokonzern Bosch einen neuen Sensor vorgestellt, der gleichzeitig Druck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen kann. Bosch setzt künftig verstärkt auf Sensoren für die Elektrotechnik-Branche und die Autoindustrie.

Las Vegas/Stuttgart - Der Stuttgarter Elektrokonzern Bosch setzt verstärkt auf Sensoren für die Elektrotechnik-Branche und die Autoindustrie. Das Unternehmen stellte auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas einen neuen Sensor vor, der gleichzeitig Druck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen kann. Das 2,5 mal 2,5 Millimeter große Modell sei für Smartphones und andere Verbrauchergeräte gedacht, sagte Bosch-Geschäftsführer Werner Struth am Montag in Las Vegas.

Sensoren werden vermehrt in Geräten im Haushalt und Auto verbaut. Bestandteile für diesen Bereich zu entwickeln, sei „ein neues strategisches Ziel“ für Bosch, sagte Struth. Gleichzeitig bleibt die Autoindustrie der größte Sektor für die Firma. Hier arbeitet Bosch an Anwendungen, die Aufgaben der Fahrer übernehmen, darunter ein automatisches Einparksystem. „Es wird das komplett automatisierte Fahren geben“, zeigte sich Struth überzeugt. Die Autoindustrie arbeitet gerade - auch mit ihren Zulieferern - unter Hochdruck an solchen Fahrzeugen. Dabei spielen Sensoren eine wichtige Rolle, die während der Fahrt Informationen aus der Umgebung des Autos aufnehmen und in die Fahrsysteme einspeisen.

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