Die Beamten des Stuttgarter Hauptzollamts wollen künftig auch mit Elektrofahrzeugen zu ihren Einsätzen ausrücken. Foto: dpa

Das Hauptzollamt Stuttgart wartet gespannt auf elektromobile Verstärkung. Es erhält zwei reine Elektrofahrzeuge und zwei Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, mit denen die Beamten künftig auch zu Kontrollen ausrücken sollen.

Stuttgart - Die Zahl der Elektrofahrzeuge nimmt auf den Straßen und unter Privatfahrern nur langsam zu. Immer mehr Fuhrparks großer Firmen oder Behörden sind dagegen mit einem Elektroauto ausgestattet.

Nun haben auch die Zollämter im Land den Schritt gewagt: Seit Januar erfolgt die Verteilung von 186 neuen Fahrzeugen, die im Rahmen einer bundesweiten Beschaffungsmaßnahme für die Zollverwaltung angeschafft und in diesem Jahr ausgeliefert werden. Darunter befinden sich 107 reine Elektro- und 79 Hybridfahrzeuge.

Stuttgart erhofft sich "erhebliche Einsparungen"

Auch das Zollamt Stuttgart wartet schon gespannt auf die elektromobile Verstärkung, die demnächst eintreffen soll. Das Hauptzollamt Stuttgart erhält zwei reine Elektrofahrzeuge und zwei Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Es handelt sich um zwei Renault Zoe mit ausschließlichem Elektroantrieb und zwei Hybridfahrzeuge des Modells Toyota Prius.

Hauptsächlich sollen die Elektrofahrzeuge im alltäglichen Dienstbetrieb, etwa für Prüfungen, eingesetzt werden. Auch für Strom-Nachschub bei leerer Batterie ist gesorgt. In der Tiefgarage des Hauptzollamts Stuttgart finden sich separat abgesicherte Leitungen mit 230 Volt sowie separate Stromzähler.

Auch in der Landeshauptstadt erhofft man sich viel von den Elektrofahrzeugen. „Durch geringere Betriebs- und Unterhaltungskosten können erhebliche Einsparungen erzielt werden, gerade was die Kraftstoffkosten und die Wartungskosten betrifft“, sagt Holger Dürl vom Hauptzollamt Stuttgart. Außerdem steht die Abgasreduzierung im Vordergrund. Vorgesehen ist, dass die Fahrzeuge als Jahreswagen zwischen 12 und 24 Monate beim Hauptzollamt Stuttgart bleiben.

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