Bald sollen hier auch Batterien für Elektroautos vom Band gehen. Foto: dpa

Im Stammwerk in Untertürkheim will Daimler in Zukunft auch Batterien für Elektroautos produzieren. Dafür legten Dieter Zetsche und Ministerpräsident Winfried Kretschmann jetzt den Grundstein.

Esslingen - Der Autobauer Daimler wird künftig auch in seinem Stammwerk Untertürkheim die Batterien für seine Elektroautos bauen. Vorstandschef Dieter Zetsche und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) legten am Freitag symbolisch den Grundstein für die Fabrik, die Ende des kommenden Jahres fertig sein soll.

„Wir machen Untertürkheim fit für die Zukunft und sichern damit zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Zetsche. Der Konzern bekenne sich damit klar zu dem Standort, der als Leitwerk für die Motorenproduktion dient und diese Rolle auch künftig für die elektrischen Antriebe einnehmen soll.

Für die Elektro-Baureihe Mercedes EQ, die in diesem Jahr mit dem ersten Modell EQC anläuft, errichtet Daimler derzeit ein weltweites Netz von neun Batteriefabriken für zusammen mehr als eine Milliarde Euro. Eine davon, im sächsischen Kamenz, ist seit 2012 in Betrieb, eine zweite soll dort in den kommenden Monaten die Arbeit aufnehmen. Die übrigen sind noch in Planung oder im Bau. Daimler baut in den Fabriken die Batterien, aber nicht die Zellen, aus denen sie bestehen. Die kauft der Konzern bei externen Anbietern ein.

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