Eskalation einer Hochzeitsfeier (Symbolbild) Foto: dpa

In Thüringen endet eine Hochzeitsfeier für den Bräutigam und den Brautvater im Krankenhaus, während die Braut ihren Führerschein abgeben muss. Offenbar war jede Menge Alkohol im Spiel.

Eisenberg - Eine Hochzeitsfeier bei Eisenberg endete für den Bräutigam und den Brautvater im Krankenhaus, die Braut musste ihren Führerschein abgeben. Nach heftigem Alkoholgenuss strauchelte der Vater der Braut und schlug mit dem Kopf gegen einen Tisch, berichtete die Polizei am Montag. Nachdem er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde, fuhr dort das blumengeschmückte Auto des Brautpaares vor.

Der Grund: Der Ehemann hatte sich während der Feier in der Nacht zu Sonntag bei einem Sturz eine Fußverletzung zugezogen. Er musste von seiner Angetrauten gestützt werden. „Beide rochen stark nach Alkohol“, heißt es im Polizeibericht.

Braut muss Führerschein abgeben

Weil alle Gäste bereits gegangen waren, und der Rettungswagen abgefahren war, sah die Frau nach eignen Angaben keine andere Möglichkeit, als ihren Ehemann selbst ins Krankenhaus zu fahren. Ein Atemtest ergab bei ihr fast zwei Promille - Führerschein und Fahrzeugschlüssel musste die Braut abgeben.

Die Polizei war von Rettungssanitätern gerufen worden, weil sie bei ihrem Einsatz auch Probleme mit stark betrunkenen Hochzeitsgästen hatten. Zunächst konnte deshalb der Brautvater nicht medizinisch versorgt werden.

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