Trotz der Corona-Beschränkungen hat sich der Einzelhandel im März erholt. (Symbolfoto) Foto: dpa/Marijan Murat

Der Einzelhandel in Deutschland hat sich im März erholt. Trotz des Lockdowns stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Wiesbaden - Trotz anhaltenden Corona-Lockdowns hat sich der Einzelhandel in Deutschland im März erholt. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 preisbereinigt (real) um 4,4 Prozent und lagen somit über dem Vorkrisenniveau, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Februar setzten die Einzelhändler preisbereinigt 7,7 Prozent mehr um. Das war der zweitstärkste Anstieg im Vergleichszeitraum seit Beginn der Corona-Beschränkungen.

Im Vergleich zum März 2020, als viele Geschäfte pandemiebedingt in der zweiten Monatshälfte geschlossen waren, legte der Einzelhandel ebenfalls in allen Branchen zu. Die Statistiker verzeichneten mit real 11,0 Prozent und nominal 12,3 Prozent den jeweils stärksten Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Besonders kräftig wuchs in der Jahresfrist der Internet-Handel mit einem Plus von 42,9 Prozent.

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