Schwärmt immer noch vom Eintracht-Sieg im Camp Nou: Torhüter Kevin Trapp. Foto: Hasan Bratic/dpa

Eintracht Frankfurts Torhüter Kevin Trapp hält die Vorkommnisse beim Weiterkommen beim FC Barcelona in diesem Frühjahr für einmalig. "Wir hatten dieses fantastische Publikum, das uns von Sieg zu Sieg getragen und Barcelona in ein Heimspiel verwandelt hat.

Helsinki - Eintracht Frankfurts Torhüter Kevin Trapp hält die Vorkommnisse beim Weiterkommen beim FC Barcelona in diesem Frühjahr für einmalig.

"Wir hatten dieses fantastische Publikum, das uns von Sieg zu Sieg getragen und Barcelona in ein Heimspiel verwandelt hat. So etwas hat es noch nie gegeben und wird es wohl nie mehr geben. Ich glaube nicht, dass das nochmal ein Heimverein zulassen wird, nachdem was im Camp Nou passiert ist", sagte WM-Teilnehmer Trapp in einem Interview auf der Vereinshomepage der Hessen.

Knapp 30.000 Eintracht-Fans hatten es im April im Rückspiel des Viertelfinals ins Camp Nou geschafft und dort gesehen, wie die Hessen mit einem 3:2-Sieg weiterkamen. Gut einen Monat später gelang der Titelgewinn in der Europa League. Deshalb darf Frankfurt am 10. August (21.00 Uhr/RTL und DAZN) in Helsinki um den europäischen Supercup gegen Real Madrid antreten.

"Es liegt in unserer DNA, jedem Gegner Probleme bereiten zu können", sagte Trapp vor dem Kräftemessen mit dem Champions-League-Sieger aus Spanien. "Wir sehen uns in der Lage, solche Mannschaften nicht nur ärgern, sondern sie besiegen zu können. Mit dieser Einstellung werden wir das Spiel angehen." Für das Team von Cheftrainer Oliver Glasner ist es das erste Spiel nach dem 1:6 zum Bundesliga-Start gegen den FC Bayern am vergangenen Freitag.