Nach der Niederlage in der letzten Sekunde ist die Enttäuschung bei den VfB-Spielern groß. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart hat in Überzahl bei Eintracht Frankfurt mit 1:2 verloren. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Frankfurt/Stuttgart - Der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt haben sich nach einer eher ereignisarmen ersten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch geliefert. Nach Ante Rebics Führungstreffer, dem Ausgleich von Simon Terodde und dem Platzverweis für Frankfurt wurde das Spiel heiß. Erst drückte Stuttgart, dann kam Frankfurt am Ende, begünstigt durch Fehler in der Stuttgarter Hintermannschaft noch einmal auf – das Traumtor von Simon Haller (90.+4) beendete das Spiel. Bitter für die Schwaben, die weiter auf die ersten Auswärtspunkte der Saison warten. Nach dem Abpfiff haben sich die Akteure zum Spiel geäußert – wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Hier gibt es die VfB-Spieler in der Einzelkritik

SGE-Trainer Niko Kovac: „Wir waren heute der glückliche Sieger. Meine Mannschaft war nicht so sehr besser als der VfB. Wir waren über weite Strecken der Partie zu passiv. Dass eine Rote Karte notwendig ist, damit sich die Mannschaft wieder an ihre Tugenden erinnert, ist traurig, aber vielleicht haben wir das auch gebraucht. Kompliment an den VfB. Ich bin sicher, dass der VfB in der Bundesliga bleiben wird.“

VfB-Trainer Hannes Wolf: „Wir sind sehr enttäuscht. Wir kamen eigentlich gut ins Spiel, hatten auch gleich Chancen, da hätte mehr raus kommen können. Mit der ersten richtig guten Chance bekommen wir dann das 0:1. Wir kamen gut aus der Halbzeit, gleichen aus und die nächste Viertelstunde hat uns gehört. Aber dann verlieren wir die Absicherung, jede Standardsituation war auch gefährlich und dann verlieren wir das Ding. Ich habe jetzt keine Lust hier zu sitzen und zu sagen, was wir alles toll gemacht haben. Wir müssen weniger Fehler machen und es insgesamt besser machen.“

VfB-Abwehrspieler Dennis Aogo: „Es ist unglaublich bitter. Wir hätten hier glaube ich einen Punkt verdient gehabt und fahren jetzt mit leeren Händen nach Hause, das ist unfassbar ärgerlich. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit offensiv ganz gut gespielt und uns Chancen erarbeitet, aber hinten raus muss man einen Tick cleverer sein und das Unentschieden mitnehmen. Wir waren zu naiv, da müssen wir uns an die eigene Nase packen. Vielleicht wollten wir den Sieg auch zu sehr, sind zu sehr angerannt und haben die Absicherung vergessen. Das muss uns eine Lehre sein.“

VfB-Torwart Ron-Robert-Zieler: „Nach so einer Niederlage muss man sich erst einmal ordnen. Das ist total ärgerlich. Ich bin mega-enttäuscht. Wir müssen daran arbeiten, dass wir in solchen Phasen lieber einen Punkt nehmen, als gar keinen. “

VfB-Stümer Daniel Ginczek: „Das ist eine brutal bittere Niederlage. Wir haben gerade in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel gemacht. Im ersten Durchgang sind wir dagegen nicht so aufgetreten, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben nicht die Räume bespielt, die sich uns geboten haben. Im zweiten Abschnitt hat es dann letztlich auch etwas an der Chancenverwertung gemangelt. Wir hätten den Ball in der Schlussphase mehr vorne festmachen müssen. In der Szene, die zum 1:2 führt, darf ich den Ball dann auf keinen Fall in die Mitte köpfen. Ich treffe den Ball falsch. Das ist sehr bitter.“

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

lade Widget...

Tabelle

lade Widget...
Komplette Tabelle
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: