Tim Janz will Elektrotechnik studieren, entweder in Stuttgart, Karlsruhe oder am liebsten in München. Foto: Brigitte Hess

Tim Janz hat mit einer glatten 1,0 sein Abitur am Fellbacher Friedrich-Schiller-Gymnasium hingelegt. Der 18-Jährige war schon immer ein guter Schüler, was er seiner „recht guten Auffassungsgabe“ zuschreibt

Fellbach - Mathe, Physik, Chemie – wovor es etliche Schüler graust, damit hat sich Tim Janz richtig gerne befasst. Am wohlsten hat er sich im letzten Schuljahr vor dem Abitur im Vertiefungskurs Mathematik gefühlt. Der 18-Jährige war schon immer ein guter Schüler, was er seiner „recht guten Auffassungsgabe und seiner Fähigkeit unterschiedliche Fächer vernetzen zu können“ zuschreibt. Zudem fiel ihm das Lernen leicht, sodass noch genügend Zeit für anderes blieb. Beispielsweise das regelmäßige Joggen und die Beschäftigung mit der Musik. Besonders gerne höre er Metal: „Die Vorliebe habe ich von meinem Vater geerbt“, sagt Tim. Aber auch alles andere „querbeet bis zur Klassik“ mag Tim gerne. Zwar spielt er kein Instrument, aber er produziert elektronische Musik am Computer: „Auf sehr hobbymäßigem Niveau, ich fange mit ein paar Drums an und bastle dann irgendwas zusammen“, spielt Tim seine Fähigkeit herunter.

Aufs Abi gelernt hat er mit einem Freund, der auch gut in naturwissenschaftlichen Fächern ist

Aufs Abi gelernt hat er viel mit einem Freund, der ebenfalls sehr gut in den naturwissenschaftlichen Fächern ist, und mit einem anderen Kumpel auf Deutsch und Englisch. „In den Osterferien haben wir meist morgens zwei, drei Stunden gelernt, dann war Freizeit angesagt“. Mit einer Abschlussnote von 1,3 oder vielleicht 1,2 habe er schon gerechnet. Dass es dann zur glatten Eins reichte, habe ihn „doch etwas überrascht“. Bei den Preisen hat Tim Janz ganz schön abgeräumt: Er erhielt jeweils einen Buchpreis von der Deutschen Physiker- und der Deutschen Mathematiker-Gesellschaft. Dazu den Karl-Eisele-Preis der Stadt Fellbach und eine Urkunde für sein langjähriges Engagement in der Technikbetreuung am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Zusätzlich wurde er für die Deutsche Studienstiftung vorgeschlagen.

Nun wird er Elektrotechnik studieren, entweder in Stuttgart, Karlsruhe oder am liebsten in München: „Da will ein Freund auch gerne hin“. Die vergangenen Wochen verbrachte er mit den Bewerbungen an die Universitäten und an entsprechenden Wohnheimen. Beruflich kann er sich später gut die Bereiche Telekommunikation oder E-Mobilität vorstellen:

„Das Studium ist ja so breit angelegt, da findet sich bestimmt was Spannendes.“

Die Zeit am FSG sei schon eine coole Zeit gewesen. „Ich kam mit vielen gut aus“

Die Zeit am FSG sei schon eine coole Zeit gewesen, findet er. Die Schüler der Stufe seien zu einer richtig guten Gemeinschaft zusammen gewachsen. „Ich kam mit vielen gut aus“, sagt Tim Janz. Beim Sommernachtsfest der Schule wurde nochmal richtig gefeiert, bevor sich die Jugendlichen in alle Winde verstreuen. Und dann steht für Tim Janz erst mal Urlaub mit Freunden auf Fuerteventura auf dem Programm.

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