Des einen Freud, des anderen Leid: Joachim Löw (links) und Horst Lichter. Foto: imago images/Montage:Klos

Das Interesse des TV-Publikums an den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sinkt weiter. An diesem Mittwoch erreichten die Einschaltquoten einen neuen Tiefpunkt.

Berlin - Das Interesse an Live-Übertragungen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nimmt weiter ab. Lediglich 5,42 Millionen Menschen verfolgten am Mittwochabend im Durchschnitt bei RTL das 1:0 gegen Tschechien. Das ergab einen Marktanteil von 18,2 Prozent. Das ist nach Angaben von RTL, ARD und ZDF seit mindestens 20 Jahren die schlechteste Quote für eine deutsche Länderspiel-Übertragung in den Abendstunden.

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Beliebter als Joachim Löws Auswahl war am Mittwochabend Horst Lichter, der mit „Bares für Rares“ der Primetime-Sieger war. Durchschnittlich 5,45 Millionen Menschen schauten lieber die – nahezu parallel laufende – Trödelshow im ZDF als die Nationalmannschaft.

Der Trend zeigt deutlich nach unten

Das bisher schlechteste Ergebnis für eine Übertragung der DFB-Auswahl in den Abendstunden waren die 5,82 Millionen TV-Zuschauer beim 3:3 gegen die Türkei Anfang Oktober bei RTL. Der Marktanteil lag damals bei 21,6 Prozent.

Das Primetime-Ergebnis vom Mittwoch war sogar noch schwächer als der Minuswert der 18-Uhr-Übertragung am 26. Mai 2012. Die Übertragung des Testspiels in der Schweiz (3:5) hatten 5,52 Millionen Zuschauer gesehen.

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