Janine Imisch ist Tourismuschefin von Zermatt in der Schweiz. Foto: Marc Kronig

Die Tourismuschefin von Zermatt, Janine Imesch, berichtet von Gelassenheit im Schnee.

Zermatt - Gäste und Einheimische seien im eingeschneiten Zermatt nie in Gefahr gewesen, sagt Janine Imesch, die Leiterin Marketing von Zermatt Tourismus.

Frau Imesch, wie ist die Stimmung in Zermatt?
Die Stimmung ist sehr gelassen und angenehm. Die Gäste und die Einheimischen waren ja nie in Gefahr. Sie können leider nicht Skifahren und Winterwandern, aber dafür haben wir Raclette serviert. Es war ein sehr gelassenes, fast romantisches Ambiente . Es gab auch keinen Anlass für Evakuierungen. Wer unbedingt raus musste, konnte mit dem Helikopter von Air Zermatt fliegen, und wir sind zuversichtlich, dass auch auf der Bahnstrecke nach Täsch bald wieder Normalbetrieb herrscht. Für die meisten Gäste war das Eingeschneitsein ein normaler Ferientag.
Zermatt ist teuer – was geschieht, wenn Urlauber dennoch länger in Zermatt bleiben müssen, als sie geplant hatten?
Das liegt im Ermessen der Hoteliers. Aber man ist da kulant und trifft Einigungen, die allen helfen.
Wie bereiten Sie sich für etwaige weitere Schneemassen in diesem Winter vor?
Wir müssen da keine speziellen Maßnahmen treffen, denn wir sind ja eine Wintersportdestination und auf Schnee eingerichtet. Wir müssen da keine speziellen Maßnahmen treffen, denn wir sind als Wintersportdestination auf viel Schnee eingerichtet. Da sind bei uns Experten am Werk. Für uns ist viel Schnee nichts Ungewöhnliches. Und über www.zermatt.ch können sich unsere Gäste jederzeit informieren.
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