Axel Salheiser forscht zu Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit Foto: Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Vor einem Jahr ging der Prozess gegen die Neonazi-Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ zu Ende. Die Gefahr rechtsextremer Gewalt ist seitdem gestiegen, warnt der Wissenschaftler Axel Salheiser.

Stuttgart - Axel Salheiser studierte Soziologie, Psychologie und Amerikanistische Literaturwissenschaft in Jena. Salheiser forschte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist Mitglied des Zentrums für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Uni. Seit 2019 arbeitet er außerdem am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, das von der Amadeu-Antonio-Stiftung getragen wird. Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gehören zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Im Interview erklärt Salheiser, welche Veränderungen der NSU-Prozess ein Jahr nach seinem Ende mit sich gebracht hat.

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