Die geehrten Mannschaften im Neuen Schloss Foto: WFV

Wie geht das? Ein Team kassiert 51 Tore und wird gefeiert, das andere gewinnt mit einem skurrilen Namen. Das Höfleswetz zeigt, dass Fairness und Freude über allem stehen.

„Was für ein Tag? Was für eine Stimmung?“: Michael Supper, der Vorsitzende des Verbands-Jugendausschusses des Württembergischen Fußballverbands (WFV), blickt gerne auf die 52. Auflage des Höfleswetzturniers zurück. 92 Mannschaften traten im September auf den Sportplätzen an der Mercedesstraße gegeneinander an. „Es gab viel Bewegung, jede Menge Spaß und viele Ballkontakte. Die Freude am Fußball und der Fairplay-Gedanke standen wie immer im Mittelpunkt“, sagte Supper.

 

Gemeinsam mit Manuel Vaihinger von der VfB-Fußballschule und Michael Daiber vom Kultusministerium übernahm er jüngst die Ehrung der Siegermannschaften im Weißen Saal des Neuen Schloss. „Es war ein eindrucksvoller Turniertag mit 1000 Mädchen und Jungs, mit 280 Spielen, mit der Fußballschule des VfB Stuttgart als Kooperationspartner und dem Württembergischen Fußballverband als Veranstalter“, sagte Daiber. „Alle haben Mut, Freude und Teamgeist bewiesen, haben gekämpft, gespielt, gelacht und vielleicht auch geweint.“ Aber Supper stellte klar: „Bei diesem Turnier gibt es keine Verlierer!“

Auch Fairness wird beim Höfleswetz ausgezeichnet

So war es kein Wunder, dass auch eine Mannschaft geehrt wurde, die in fünf Partien ganze 51 Gegentore kassiert hat. Der FC Sakura mit Kickerinnen und Kickern der Lautereck Realschule Sulzbach hatte dennoch eine Menge Spaß, war immer respektvoll im Umgang mit den Mitspielern sowie den Gegnern. Somit war klar: Die Auszeichnung zur „fairsten Mannschaft“ des Höfleswetzes, die jedes Jahr von unserer Zeitung vergeben wird, geht an den FC Sakura.

Michael Supper (links) gratuliert den Nachwuchskickern. Foto: WFV

Und auch das Team „Die Grätschenden Spätzles-Dribbler“ ging nicht leer aus. Höfleswetz-Kooperationspartner Ensinger vergab auch heuer den Preis für den originellsten Teamnamen. Als Hommage an die Kochkünste der Spieler-Omas und der schwäbischen Esskultur.