Kein Trend: der Bund der Ehe (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Pleul

Es gibt immer weniger Eheleute in Baden-Württemberg, wie das Statistische Landesamt ermittelt hat. Nur noch jeder zweite Erwachsene ist verheiratet – 1980 waren es noch 63 Prozent.

Stuttgart - In Baden-Württemberg ist nur noch etwa jeder zweite Erwachsene verheiratet. Damit ist der Anteil der Eheleute die letzten 40 Jahre deutlich gesunken, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. 1980 waren noch rund 63 Prozent der Erwachsenen verheiratet, 2019 lag der Anteil bei rund 53 Prozent.

Das liege zum einen daran, dass die Menschen immer später heiraten: Ende 2019 waren nur gut 43 Prozent der 30- bis 35-Jährigen verheiratet, 1980 hingegen noch 75 Prozent. Zum anderen ließen sich immer mehr Menschen scheiden. Immer mehr Menschen leben außerdem komplett ohne einen Partner: Der Statistik zufolge war 2019 fast jeder dritte Erwachsene im Land Single.

Ein großer Unterschied zeigt sich laut Landesamt beim Vergleich der Orte: In Heidelberg sind lediglich 37 Prozent der Erwachsenen verheiratet, im Enzkreis, Alb-Donau-Kreis sowie dem Kreis Heilbronn hingegen bis zu 60 Prozent.

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