Pavel Fieber war unter anderem an den Theatern in Karlsruhe und Ulm tätig. Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Zuletzt war er in der Netflix-Serie „Freud“ zu sehen, Theaterfreunde kannten ihn von vielen Bühnen: Pavel Fieber ist gestorben.

Ulm/Würzburg - Der frühere Intendant und Schauspieler Pavel Fieber ist am Montag (6. Juli 2020) unerwartet im Alter von 78 Jahren in Würzburg gestorben. Noch im März habe Fieber an einer Gesprächsrunde ehemaliger Intendanten anlässlich der Jubiläumsspielzeit des Ulmer Theaters teilgenommen, teilte das Theater mit. Fieber war von 1985 bis 1991 Intendant in Ulm.

Der 1941 im tschechischen Krnov geborene Theatermann studierte von 1960 bis 1964 zunächst Psychologie in Erlangen und Wien. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar und ein Gesangsstudium an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien und in Wiesbaden.

Auch für Netflix aktiv

Als Schauspieler, Regisseur und zum Teil auch Intendant war er an zahlreichen Bühnen quer durch die Republik und in Österreich tätig, vom Theater des Westens in Berlin über das Staatstheater Karlsruhe, das Staatstheater am Gärtnerplatz in München bis zum Volkstheater Wien. Er inszenierte Schauspiel, Oper und Musical. Hin und wieder übernahm er auch Fernsehrollen, etwa in der Serie „Dahoam ist dahoam“, bei den „Rosenheim-Cops“ und zuletzt in der Netflix-Serie „Freud“.

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