Bernd Lucke führte einst die AfD – nun hätte er gern, dass seine Ex-Partei in der Versenkung verschwindet. Foto: dpa

In einem Interview wünscht sich Bernd Lucke, der ehemalige Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), das Verschwinden seiner Ex-Partei in der Erfolglosigkeit.

Berlin - Der ehemalige Vorsitzende der AfD, Bernd Lucke, hofft auf das politische Aus für seine Ex-Partei. Die AfD sei jetzt schon nur noch eine „Zombie-Partei“, sagte Lucke der Online-Zeitung „Huffington Post“ in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. „Wenn die in der Erfolglosigkeit verschwindet, würde ich schon etwas wie Genugtuung empfinden.“

Auf einem Parteitag Anfang Juli war Lucke nach monatelangem Führungsstreit abgewählt worden. Neue Vorsitzende wurde Frauke Petry, die viele Stimmen vom rechtsnationalen Flügel der Partei bekam. Lucke kehrte der AfD daraufhin den Rücken und gründete eine Konkurrenzpartei namens Alfa.

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