Besitzer von E-Autos können Zuschüsse beantragen. (Symbolbild) Foto: dpa/Carsten Rehder

900 Euro Förderung pro Ladepunkt können Wohnungseigentümer und Mieter bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Ab Dienstag können die Anträge gestellt werden.

Berlin - Besitzer oder potenzielle Käufer eines Elektroautos können ab Dienstag einen Zuschuss für eine private Ladestation am heimischen Parkplatz oder in der Tiefgarage erhalten: Wohnungseigentümer sowie Mieter können dann bei der staatlichen Förderbank KfW 900 Euro Förderung pro Ladepunkt für die Beschaffung und Installation neuer, intelligenter Ladestationen beantragen. Diese müssen allerdings mit Ökostrom gespeist und die Förderung vor der Installation beantragt werden.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßte am Montag den bevorstehenden Start des Anfang Oktober von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angekündigten Förderprogramms für Ladestationen an Wohngebäuden. Nach einer Prognose der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur würden für den erwarteten Bestand von 14,8 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 bundesweit mindestens 5,4 Millionen private Ladepunkte benötigt - fortan rund 15.000 neue pro Woche. 

Das Programm „bringt hier viel Schwung in die Umsetzung“, betonte der VDA. Verbandspräsidentin Hildegard Müller forderte Bürger und Wohnungswirtschaft auf, „umfassend von diesem Programm Gebrauch zu machen“. Laut Verkehrsministerium stehen dafür vorerst insgesamt 200 Millionen Euro bereit. „Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag“, erhalten Verbraucher indes keine Förderung. Alle bislang förderfähigen Modelle der sogenannten Wallboxen stehen im Internet unter www.kfw.de/440-ladestation.

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