Der Mann, der mit seinem Auto in den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen fuhr, soll nicht politisch motiviert gewesen sein. Foto: AFP/ELMAR SCHULTEN

Der Vorfall beim Rosenmontagsumzug im nordhessischen Volkmarsen war offenbar kein Anschlag. Dennoch geht die Polizei davon aus, dass der Mann vorsätzlich handelte.

Volkmarsen - Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer im nordhessischen Volkmarsen vorsätzlich in den Rosenmontagszug gefahren ist. Das teilte ein Polizeisprecher am Montag in Volkmarsen mit. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat lagen aber nicht vor. „Wir gehen nicht von einem Anschlag aus. Wir gehen von einem vorsätzlichen Tatgeschehen aus.“

Bei dem Vorfall gab es nach bisherigen Erkenntnissen Dutzende Verletzte. Darunter seien auch Schwerverletzte und Kinder. Die genaue Zahl sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Nach dem Vorfall in Volkmarsen sind alle Fastnachtsumzüge in Hessen abgesagt worden.

Die Polizei Nordhessen hat nach dem Zwischenfall mit einem Auto in Volkmarsen ein Hinweisportal eingerichtet. Die Polizei Nordhessen appellierte am Montag, keine Aufnahmen in sozialen Medien zu verbreiten.

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