Konzernchef Jochen Weyrauch (vorne, zweiter von links) bei der Einweihung. Foto: Dürr

Der Dürr-Konzern eröffnet in Freiberg (Kreis Ludwigsburg) ein Ausbildungszentrum für zwei Tochtergesellschaften. Derzeit lernen dort 127 junge Menschen.

Zwei Tochtergesellschaften des Maschinenbauers Dürr machen gemeinsame Sache: Dürr Systems und BBS Automation (ehemals teamtechnik) haben für ihre Standorte Bietigheim und Freiberg ein neues Ausbildungszentrum errichtet. Es umfasst 1000 Quadratmeter und steht in Freiberg. Jetzt wurde es offiziell eröffnet. Das teilt der Dürr-Konzern mit.

 

Demnach wurden seit Jahresbeginn der Maschinenpark und die Ausbildungsinfrastruktur modernisiert. Laut Pressemitteilung stehen den Auszubildenden erweiterte Möglichkeiten zum Arbeiten mit modernen Technologien, wie zum Beispiel 3D-Druck, zur Verfügung. Das Ausbildungsteam und die Auszubildenden selbst wirkten bei der Planung von Anfang an mit. Zum Start des Ausbildungsjahrs am 1. September und damit im Zeitplan erfolgte die Fertigstellung.

Aktuell 127 Nachwuchskräfte

Aktuell bereiten sich hier 127 Auszubildende und dual Studierende aufs Berufsleben vor. Laut Pressemitteilung gewinnen sie Einblicke in beide Unternehmen: Bei BBS Automation lernen sie den Sondermaschinenbau kennen – etwa mit Automatisierungslösungen für die Montage von Elektroantrieben, Solarmodulen und Infusionssets. Und bei Dürr werden sie mit der Serienfertigung von Lackierrobotern vertraut gemacht.

Ausbildung hat bei Dürr schon immer einen hohen Stellenwert genossen“, betonte Konzernchef Jochen Weyrauch bei der Eröffnung. Er bezeichnete das Ausbildungszentrum als „wichtige Investition in die beiden Standorte Bietigheim und Freiberg sowie in den Standort Deutschland, zu dem wir stehen“. Zugleich sende der Konzern damit ein Signal an die Nachwuchskräfte: „Wir brauchen Euch und wir investieren in Euch!“

Führender Maschinen- und Anlagenbauer

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit besonderer Kompetenz in den Technologiefeldern Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse, etwa in der Automobilindustrie, bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern, bei der Montage von Medizin- und Elektroprodukten und in der Batteriefertigung. Er zählt 18.000 Beschäftigte und 130 Standorte in 32 Ländern.