Die beiden Koffer gehören einem 30-Jährigen und einer 19-Jährigen. Foto: dpa/Hauptzollamt Lörrach

Der Zoll hat einen Fernbus auf der A5 bei Hartheim aus dem Verkehr gezogen. In den Koffern zweier Mitreisender wurden insgesamt zehn Kilogramm Marihuana gefunden.

Hartheim - In einem Fernreisebus haben Kontrolleure rund 10 Kilogramm Marihuana entdeckt. Wie das Hauptzollamt Lörrach am Dienstag mitteilte, hatten Beamte den Bus auf der Autobahn 5 bei Hartheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) auf dem Verkehr gezogen. Ein Spürhund wurde beim Absuchen von zwei Gepäckstücken fündig: Beim Öffnen der Koffer stießen die Beamten auf mehrere mit schwarzem Klebeband umwickelte Päckchen - die beim Anstechen Marihuana-Geruch verströmten.

Das Gepäck gehörte einem 30-Jährigen und einer 19-Jährigen, die nach Karlsruhe unterwegs waren. Der Bus fuhr von Barcelona nach Prag. Im Koffer der Frau wurden bei der Kontrolle Ende November 4,5 Kilogramm Marihuana, im Koffer des Mannes rund 5,5 Kilo gefunden.

Schmuggler nutzen dem Zoll zufolge zunehmend auch Fernbusse zum Transport von Drogen. Immer wieder gab es zuletzt entsprechende Funde. Im Sommer wurde etwa eine 44-Jährige in einem Reisebus in Konstanz mit 330 Gramm Haschisch erwischt. Im Frühjahr spürten Zollhunde fast neun Kilo Marihuana in Fernbussen am Bodensee auf.

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