Mit dem VfB II in Zugzwang: Arianit Ferati (li.). Foto:  

Nach drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen braucht das Kramny-Team einen Sieg. An diesem Dienstag geht es im Gazistadion gegen den Aufsteiger Würzburger Kickers.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart II steht in der dritten Liga nach vier Spieltagen unter Druck. Das Team von Trainer Jürgen Kramny verlor sein Heimspiel gegen Erzgebirge Aue mit 1:2 (1:0) und braucht nach nur drei Punkten aus den ersten vier Partien dringend ein Erfolgserlebnis – am besten schon an diesem Dienstag im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers (19 Uhr/ Gazistadion). „Wir müssen die Situation so annehmen, wie sie ist“, sagte Jürgen Kramny nach der Niederlage gegen Aue.

Zu dieser angespannten Situation gehört, dass Innenverteidiger Daniel Vier aufgrund von Adduktorenproblemen auch gegen Würzburg fehlen wird – wie schwer dieser Verlust wiegen kann, zeigte sich gegen den Zweitliga-Absteiger. Das Siegtor für Aue fiel nach einer Standardsituation, als Steve Breitkreuz fast ungehindert einköpfen konnte (87.). Ein robuster und kopfballstarker Abwehrmann wäre da sicher nicht fehl am Platz gewesen – oder, wie es Kapitän Tobias Rathgeb ausdrückte: „Wir verteidigen bei Standardsituationen einfach nicht gut.“

Ob Daniel Vier an diesem Samstag im Auswärtsspiel beim FC Rot-Weiß Erfurt wieder mitwirken kann, ist noch offen – klar ist, dass ein robusteres Abwehrverhalten vonnöten sein wird, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen. Das Spiel gegen Aue, es war kein schlechtes, das Mittelfeld kombinierte ansehnlich, Torschütze Arianit Ferati war überall auf dem Platz zu finden – bedenklich allerdings stimmte neben der Abwehrschwäche der Auftritt von Stürmer Daniel Ripic, der nach seinem Doppelpack im Derby bei der SG Sonnenhof-Großaspach gegen Aue kaum zu sehen war. Hinten vor allem bei Standards sattelfester, ganz vorne wieder gefährlicher – das könnte gegen Würzburg das Erfolgsrezept sein.

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