Der Patient in der Trage kann durch luftdichte Zugänge behandelt werden. Foto: dpa/Uli Deck

Die DRF-Luftrettung ist nun auch für den Transport von Coronavirus-Infizierten gewappnet. Ein Hubschrauber am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ist mit einer Isoliertrage ausgerüstet wurden.

Rheinmünster - Ein auf dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden stationierter Hubschrauber der DRF Luftrettung hat eine Isoliertrage zum Transport von Corona-Patienten erhalten. Intensivmedizinisch betreute und beatmete Patienten könnten so schnell in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte die Luftrettungsorganisation zur Übergabe der Ausrüstung am Donnerstag in Rheinmünster mit.

Der Patient liegt auf der Trage unter einer durchsichtigen Abdeckung. Durch luftdichte Zugänge kann er behandelt werden. Ein Vorteil sei die Sicherheit der Besatzung vor einer Infektion. Außerdem sei nach dem Flug keine aufwendige Desinfektion des Hubschraubers nötig. Nach Angaben der DRF Luftrettung sollen in nächster Zeit acht weitere Stationen mit den jeweils 40 000 Euro teueren Tragen ausgestattet werden, darunter die in Stuttgart.

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