Das Linienbusangebot im Rems-Murr-Kreis soll weiter verbessert werden. Foto: Gottfried Stoppel

Der Rems-Murr-Kreis setzt auf einen Paradigmenwechsel: Das Angebot im Busverkehr soll künftig nicht mehr vornehmlich an Schülern ausgerichtet werden.

Rems-Murr-Kreis - Gleich drei neue Buslinienbündel sind Anfang des Monats im Rems-Murr-Kreis an den Start gegangen. Laut dem Landratsamt ist das Angebot in Fellbach, Kernen, Winnenden, Berglen und Backnang sowie Sulzbach und Murrhardt „deutlich attraktiver“ geworden. Vor allem abends und am Wochenende sei das spürbar, sagt der Landrat Richard Sigel

Die neuen Pläne zeichneten sich nicht nur durch mehr Fahrten aus, diese seien auch besser vertaktet – mit kurzen Umstiegen auf den S-Bahn- und Regionalbahnverkehr. Das Landratsamt nennt dafür eine neue Herangehensweise als Ursache: Bisher sei der Busverkehr in den ländlichen Gebieten des Rems-Murr-Kreises stark auf Schüler ausgerichtet gewesen und dementsprechend vor allem von diesen benutzt worden. Nun wolle man vor allem auch Autofahrern ein alternatives Angebot zu ihrem Pkw machen.

Unter dem Strich 1,2 Millionen Kilometer mehr

Dabei könne man zwar nicht ausschließen, dass die Veränderungen auf den Linien für einzelne Nutzer auch Nachteile mit sich bringen. Insgesamt aber werde sich das Busangebot künftig deutlich verbessern, so die Kreisbehörde. Bis zum Beginn des kommenden Jahres werde die Fahrleistung um 1,2 Millionen Kilometer auf dann insgesamt 9,2 Millionen Kilometer anwachsen – ein Plus von 15 Prozent. Vor allem der ländliche Raum werde davon profitieren.

Weitere Informationen zu den Busverkehren findet man hier.

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