Frank-Michael Guthmann ist Solocellist des SWR-Symphonieorchesters Foto: SWR

Der Solocellist des SWR-Symphonieorchesters spielt mit fünf Kollegen am Sonntag beim Familienkonzert „Tiergeschichten“ in der Staatsgalerie Stuttgart.

Stuttgart - „Von Klängen und Farben“ ist das Familienkonzert des SWR-Symphonieorchesters an diesem Sonntag betitelt. Zu erleben sind eine Geschichte mit Musik und eine interaktive Führung durch die Staatsgalerie.

Herr Guthmann, was werden Sie gemeinsam mit fünf Cello-Kollegen am Sonntag spielen?

Der Schauspieler Christoph Kopp erzählt und spielt die Geschichte „Der Teddy und die Tiere“ von Michael Ende, und wir spielen dazu sehr schöne Arrangements von Stücken, die Werner Thomas-Mifune für eine Aufführung in Köln gemacht hat. Zu hören sind also etwa „Der Schwan“ aus Saint-Saens’ „Karneval der Tiere“ und „La poule“ von Rameau in Bearbeitungen für bis zu sechs Celli.

Wovon handelt die Geschichte?

Von einem Teddybären, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens durch die Welt spaziert.

Mögen Sie es, vor Kindern zu spielen? Und was ist dabei besonders?

Ich finde das ganz wunderbar, weil Kinder immer sehr direkt reagieren. Sie lachen sofort, wenn es lustig ist, und sie erschrecken sich, wenn’s mal laut wird. Man muss allerdings viel dafür tun, die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum aufrecht zu halten. Das muss man sehr ernst nehmen, und das ist auch für Profis eine echte Herausforderung.

So, 10.30 Uhr, Staatsgalerie

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