Das Filmteam bei Drehstart für die letzte Staffel von „Die Kirche bleibt im Dorf“. Foto: SWR-Pressestelle

Schräg und turbulent geht’s zum Abschluss der schwäbischen Erfolgsserie „Die Kirche bleibt im Dorf“ zu. Bis Ende Juli wird die vierte und letzte Staffel im Auftrag des SWR gedreht.

Stuttgart/Ingersheim - Bisch du no ganz bache? Pass uff, oder ich hau di og’spitzt in de Boda! Dir g’hört dr Dibbel bohrt! Erneut darf vor den Kameras des SWR lustvoll geflucht werden – auf Schwäbisch, isch doch klar! Für die finale Staffel der TV-Serie „Die Kirche bleibt im Dorf“ haben im Raum Ludwigsburg die Dreharbeiten begonnen.

Nach den Folgen 25 bis 30, die bis Ende Juli unter der Regie und nach den Büchern von Ulrike Grote unter anderem in der ländlichen Idylle von Kleiningersheim entstehen, soll endgültig Schluss sein mit der skurrilen Schwaben-Saga, die wegen ihres schwarzen Humors von vielen Fans geliebt wird.

Es kommt noch einmal so richtig dicke in dem seit 2012 im Kino und im Fernsehen ausgetragenen Familienstreit der Ober- und Unterrieslinger. Maria ist nach der Hochzeit mit Heinz unglücklich. Denn ihr Mann hat Gottfried Häberle beim durchzechten Polterabend das halbe Schloss abgeluchst und zeigt sein wahres Gesicht: Er kommandiert, schikaniert und lässt die anderen für sich arbeiten. Nichts vereint Streithähne mehr als ein gemeinsamer Feind. Für die Rossbauers und die Häberles gibt es nur noch eins: Heinz muss weg! Tot oder lebendig! Allianzen werden geschmiedet und ein verrückter Plan nach dem anderen ent- und meist dann doch verworfen.

Die kiffende Klara darf nicht fehlen

Der Pfarrer versucht das Schlimmste zu verhüten, Oma Anni ist wie immer ganz vorne mit dabei, und Engel Ludwig ist fast schon so weit, sich ernsthafte Sorgen um das Seelenheil seiner Familie zu machen.

Neu im Filmteam ist der Kinderdarsteller des kleinen Thaddäus, der zuletzt als Baby zu sehen war. Aus einer Fülle von Bewerbungen wurde er ausgewählt. Nachdem bei Facebook das erste Gruppenfoto der vierten und letzten Staffel zu sehen war und darauf Publikumsliebling Elena Jesse fehlte, fürchteten Fans schon, sie sei beim großen Finale nicht mehr dabei. Dem ist aber nicht so. Die 24-Jährige, die als kiffende Tochter Klara Häberle zum Erfolg der Serie wesentlich beigetragen hat, ist etwas verspätet zu dem Team dazugestoßen. „Endlich geht es wieder los“, sagt die Tochter des Mietervereinsvorsitzenden Rolf Gaßmann, „es macht einen Riesenspaß.“ Noch stehen die Sendetermine im SWR-Fernsehen für den Showdown der schwäbischen Flüche nicht fest.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: