Patrick Bach (links) ist am Sonntag auf dem Marktplatz aufgetreten. Foto:  

Patrick Bach bringt in seinem Chor Menschen unterschiedlicher Religionen zusammen – mitmachen darf jeder. Am 12. Juli wird das Ensemble am Hans-im-Glück-Brunnen in Stuttgart-Mitte gefilmt.

S-Mitte - Der Name des Projekts könnte kurz in die Irre führen: „Bach – auch du kannst singen“ hat mitnichten mit Bach, Johann Sebastian zu tun, sondern vielmehr mit dem Chorleiter Bach, Patrick. Und auf dem Programm seines Ensembles stehen folgerichtig nicht Passionen oder Kantaten, sondern Popsongs. Zu hören am Mittwoch, 12. Juli am Hans-im-Glück-Brunnen mitten in der Stuttgarter Altstadt.

An diesem Tag dreht die Baden-Badener Produktionsfirma Kurhaus im Auftrag des Südwestrundfunks und für dessen Singprojekt eine weitere Folge der Doku-Serie „Bach – auch du kannst singen“. Generalprobe ist um 18.30 Uhr, eine Stunde später findet die Aufführung statt. Die Anwohner rund um die Geißstraße sind per Flyer „herzlich eingeladen, als Zuschauer dabei zu sein“, viel wichtiger aber ist, dass Bach in Stuttgart im Zuge seines Projektes einen „Chor der Religionen“ bilden möchte und dafür Frauen und Männer sucht, die gerne mittuen würden. „Man muss kein (guter) Sänger sein – jeder ist herzlich willkommen“, heißt es in der Mitteilung der Produktionsfirma. Denn in erster Linie gehe es darum, unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Religionen dazu zu bringen, gemeinsam zu singen und nebenbei auch auf gesellschaftlich relevante Themen hinzuweisen.

Eine kleine Kostprobe seiner Kunst lieferte Patrick Bach am Sonntag nachmittag beim Fest „Freunde und Refugees“ auf dem Marktplatz: Zu Reinhard Meys „Über den Wolken“ hoben nicht nur er, sondern auch die Festivalgäste ab – auch das dann zu sehen im Herbst im SWR Fernsehen.

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