Rund um das Dürnauer Rathaus ist schon viel passiert. Es gibt aber auch noch Entwicklungspotenziale im Ort. Foto: Rudel/Archiv

Im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ können sich beide Teilnehmer aus dem Kreis Göppingen freuen: ergattert wurde ein Sonderpreis und eine Weiterempfehlung zum Landeswettbewerb.

Kreis Göppingen - Markus Wagner ist hochzufrieden. Der Dürnauer Bürgermeister spricht von einem „Riesenerfolg für unsere Gemeinde“ und meint damit die Bewertung durch die Bezirkskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Diese hat entschieden, dass die Voralbgemeinde – zusammen mit dem ebenfalls qualifizierten Krautheimer Stadtteil Oberginsbach im Hohenlohekreis – den Regierungsbezirk Stuttgart im nächsten Jahr auf Landesebene vertreten soll.

Der Bürgermeister freut sich auf den Besuch der Landeskommission

Wagner freut sich bereits auf den neuerlichen Besuch einer Expertenjury in Dürnau: „Wir bleiben in der Sache am Ball und sind froh, uns der Landeskommission präsentieren zu dürfen.“ Ihm komme es dabei nicht zuletzt auf die Rückmeldung der Fachleute an. „Von außen gesagt zu bekommen, welche Entwicklungspotenziale Dürnau hat, ist immer spannend, weil die Fachleute unter Umständen Dinge ansprechen, die wir gar nicht auf dem Schirm haben.“ Ein guter Grundstock, dies habe sich beim Bezirksentscheid gezeigt, scheint in der Kommune aber da zu sein, ergänzt er.

Von den Anregungen der Kommissionsmitglieder einmal abgesehen, kann sich ein Erfolg bei „Unser Dorf hat Zukunft“ – an dem Wettbewerb dürfen nur Kommunen und ländliche Gemeindeteile mit mit bis zu 3000 Einwohnern teilnehmen – aber auch in barer Münze bemerkbar machen. Das weiß der Dürnauer Schultes natürlich sehr wohl: „Wenn du in dem Wettbewerb weit kommst, hast du dir natürlich ein gewisses Renommee erarbeitet, mit dem sich nicht nur die Töpfe des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum, sondern womöglich auch einige andere Zuschussquellen leichter anzapfen lassen“, betont Wagner.

Die Nassachtaler freuen sich über einen Sonderpreis

In diese Richtung hatte auch Eberhard Hottenroth, der Ortsvorsteher der Uhinger Nassachtalgemeinden, gedacht. Die Dorfgemeinschaft war als zweiter Teilnehmer aus dem Stauferkreis beim Bezirksentscheid ebenfalls am Start, konnte die nächste Stufe aber nicht erklimmen. „Wir freuen uns jedoch über den Sonderpreis des Stuttgarter Regierungspräsidiums für unser beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement“, sagt Hottenroth.

Mehr sei unter den herrschenden Voraussetzungen­ wohl nicht möglich gewesen: „Ich bin da Realist. Wir haben alles ausgeschöpft, was wir konnten.“ Enttäuscht sei er indes, dass die erbetene Unterstützung seitens der Stadt Uhingen gefehlt habe. „Es gibt in dem Wettbewerb einfach Bereiche, da kann ich als Ortsvorsteher nicht viel dazu sagen. Da hätte es die Stadtverwaltung gebraucht.“

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