Documenta-Künstler Bildhauer Thomas Lenk in Schwäbisch Hall gestorben

Von StN 

Schichtung - von Thomas Lenk Foto: Galerie Schhlichtenmaier
Schichtung - von Thomas Lenk Foto: Galerie Schhlichtenmaier

Stuttgart - Der 1933 in Berlin geborene Bildhauer Thomas Lenk ist tot. Lenk, 1968 Teilnehmer der Weltkunstausstellung Documenta 4 in Kassel und 1970 Teilnehmer der XXXV. Biennale Venedig, ist am 15. September in Schwäbisch Hall gestorben. Dies bestätigte am Mittwoch die Galerie des Künstlers.

Lenk zählte in den 1960er und 1970er Jahren zu den international erfolgreichsten deutschen Gegenwartskünstlern. Der Künstler prägte für seine auf geometrischen Formen aufbauenden Skulpturen, die früh auch auf öffentlichen Plätzen installiert wurden, den Begriff der „Dialektischen Objekte“. In der Folge entwickelte Lenk seine Arbeiten aus regelhaft aus geschichteten industriell vorgefertigten Scheiben entstandenen Schichtungen. Edward F. Fry, seinerzeit Direktor des Guggenheim Museums in New York, sah 1968 in Thomas Lenk als den „eigenständigsten und wichtigsten unter den deutschen Bildhauern“.

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