Noch einmal 130 Männer sind dem Aufruf der Polizei zum DNA-Massentest im Mordfall Maria Bögerl gefolgt. Foto: dpa

Zum zweiten Mal hat die Polizei im Mordfall der Bankiersfrau Maria Bögerl in Neresheim zum DNA-Massentest gebeten. Rund 130 der noch nicht zum Test erschienenen 400 Männer folgten der Aufforderung am Freitag und am Samstag.

Zum zweiten Mal hat die Polizei im Mordfall der Bankiersfrau Maria Bögerl in Neresheim zum DNA-Massentest gebeten. Rund 130 der noch nicht zum Test erschienenen 400 Männer folgten der Aufforderung am Freitag und am Samstag.

Neresheim - Über 130 Männer sind einem zweiten Aufruf zum DNA-Massentest im Mordfall Maria Bögerl gefolgt. Wie die Polizei mitteilte, wurden in Neresheim (Ostalbkreis) am Freitag bei 87 und am Samstag bei 45 Männern Speichelproben genommen. Aufgerufen waren rund 400 Männer im Alter von 21 bis 68 Jahren, die beim ersten Aufschlag der Aktion Mitte Februar keine Probe abgeliefert hatten.

Die Ermittler erhoffen sich vom Ergebnis der DNA-Proben, endlich den Mord an der Bankiersfrau Maria Bögerl aufklären zu können. Sie war vor knapp vier Jahren entführt und erstochen worden. Die Polizei vermutet die Täter in der 8000-Einwohner-Stadt Neresheim in der Nähe von Heidenheim.

Damit haben etwa 2430 der gut 3000 für die Ermittler infrage kommenden Männer ihren Speichel abgegeben. Neben den etwa 400 Neresheimer Männern hat die Soko Flagge rund 330 weggezogene Männer angeschrieben. Über die Auswertung der bislang gesammelten Proben machte die Polizei noch keine Angaben. Weitere Details sollte es am kommenden Montag (24. März) geben.

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