Das Ladenlokal liegt zentral und doch abgewandt – ideal für das Angebot der Diakonie, Lebensmittel an Berechtigte vergünstigt abzugeben. Die Räume wurden jetzt saniert.
Die Tafel hat seit wenigen Tagen wieder für die Kundschaft am angestammten Ort geöffnet. Der Strohgäuladen in der Mittleren Straße 22 in Ditzingen hat seit 11. November geöffnet. Die Räume wurden renoviert. Interimsweise hatte der Strohgläuden in einem Gebäude in der Gerlinger Straße ein Domizil gefunden. Der Tafelladen ist dienstags von 10 bis 14 Uhr, sowie mittwochs bis freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.
Strohgäuladen: Ein Ort der Notwendigkeit und Diskretion
Der kleine Lebensmittelmarkt verströmte zuletzt den Charme der 1970er Jahre. Die Regale mannshoch, der Boden abgenutzt: Wer hier einkaufte, machte das nicht, weil er oder sie gerne kam, sondern weil für diesen Personenkreis nur in der Ditzinger Tafel, dem Strohgäuladen, Lebensmittel erschwinglich sind. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert befindet sich der Tafelladen in der Ditzinger Ortsmitte, immer im selben Ladenlokal – zentral, aber nicht in erster Reihe, sodass nicht offensichtlich ist, wer diese Möglichkeit zum Einkauf nutzt. Die Lage ist ideal, froh sind die Verantwortlichen nun darüber, dass die Räume modernisiert werden konnten – was ihnen zufolge auch mit Würde zu tun hat.
Die Sanierung schlug zum Zeitpunkt der Planung mit rund einer Viertelmillion Euro zu Buche.
Renovierung soll die Räume aufwerten
Die Renovierung sollte erst beginnen, „wenn wir den größten Teil beieinander haben“, sagt Strecker bei der Vorstellung der Pläne im vergangenen Jahr. Das habe man dem Träger, dem Kreisdiakonieverband, zugesichert.
Die Ladenfläche wurde vergrößert, der Sortierraum – dort also, wo die Waren angeliefert werden – aufgewertet, Büro und Sozialraum dafür verkleinert.