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Kritik ist in den vergangenen Tagen nicht nur an Team und Trainer, sondern vor allem auch an Sportdirektor Horst Heldt laut geworden. Diesem stärkt Präsident Staudt jedoch den Rücken - zu Recht? Diskutieren Sie mit!

Stuttgart - Die Führungsriege des VfB Stuttgart hat in den vergangenen Wochen nicht den professionellsten Eindruck hinterlassen: Das lange Ringen um einen Nachfolger für Mario Gomez gipfelte in der Verpflichtung Pawel Pogrebnjaks, der die Erwartungen nicht erfüllt. Der als Heilsbringer empfangene Alexander Hleb fällt mehr durch Eigenwilligkeiten denn durch Spielgestaltung auf. Und die Zusammenarbeit mit Teamchef Markus Babbel wurde nur fünf Tage nach der Jobgarantie aufgekündigt.

Kritik keimte in den vergangenen Tagen deshalb nicht nur an Team und Trainer, sondern vor allem auch an Sportdirektor Horst Heldt auf. Diesem stärkt Präsident Staudt jedoch den Rücken: "Ich habe nicht den Eindruck, dass er einer ist, der aufgibt", sagte Staudt in Bezug auf Heldt, der bei der Verabschiedung Babbels dennoch einen äußerst niedergeschlagenen Eindruck machte. "Die Enttäuschung ist schon sehr groß, dass wir so einen Schritt gehen mussten", gestand Heldt. Dass er auch über weitergehende Schritte nachgedacht hätte, war dabei allerdings nicht zu erkennen.

Was denken Sie: Hätte Horst Heldt Konsequenzen ziehen und zurücktreten müssen? Hat Präsident Staudt zuviel Geduld mit dem Sportdirektor? Oder müsste Aufsichtsratchef Dieter Hundt aktiv werden?

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