Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist zur Zielscheibe von Spott geworden, Foto: AFP/Martin Messerer

Die Debatte um die Zurechtweisung von VfB-Chef Thomas Hitzlsperger durch den Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge hat auch den baden-württembergischen Landtag erreicht. Dort hatte SPD-Politiker Nicolas Fink die Lacher auf seiner Seite.

Stuttgart - Ausgiebig diskutiert Fußball-Deutschland seit Tagen über Karl-Heinz Rummenigge und Thomas Hitzlsperger, nachdem der Bayern-Chef seinen VfB-Kollegen nicht zum Bundesliga-Treffen nach Frankfurt eingeladen und danach verbal abgewatscht hatte. Nun haben diese Diskussionen sogar die Politik erreicht – genauer: den Landtag von Baden-Württemberg.

Dort hielt der SPD-Fraktionsmitglied Nicolas Fink (44) aus dem Wahlkreis Esslingen eine Rede über Europa und wurde zwischendurch von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) gefragt, ob er die Zwischenfrage eines AfD-Manns gestatte. „Nein, Frau Präsidentin“, antwortete Fink, „denn wenn ein Abgeordneter der AfD mit einem SPDler über Europa reden möchte, dann ist das so ähnlich, wie wenn ein Herr Rummenigge versucht, Herrn Hitzlsperger Solidarität zu erkläre. Das kann nicht funktionieren.“

Böse Blicke gab es von AfD-Seite – ansonsten erntete das VfB-Mitglied Nicolas Fink Beifall und schallendes Gelächter.

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