Oklickt is: Wer noch nicht blau genug ist, kann mit dem „Blue Code“ schnell für Nachschub sorgen. Foto: dpa

Auch auf der Wiesn hält die Digitalisierung Einzug. Mit der Bezahl-App „Blue Code“ kann man zechen ohne lästige Kleingeldzählerei.

München - Irgendwo zwischen der zweiten und dritten Maß kommt die existenzielle Frage auf: Wo ist denn nur die verdammte Geldbörse? Vor dem inneren Auge ziehen Bilder einer unendlichen Durststrecke vorbei, die durch eine karge Wüste führt. Man könnte sich ja vom Nachbarn was pumpen, aber der hat leider den Zustand der Geschäftsfähigkeit längst hinter sich gelassen. Das ist der Moment, in dem man seinen Vorsprung durch Technik ausspielen kann. Kurz das Smartphone gezückt, das unverlierbar in der linken Hand festgewachsen ist, mit bratwurstfettverschmierten Fingern über den „Blue Code“ der neuen Wiesn-Bezahl-App gewischt, und schon ist der nächste Humpen ohne lästige Kleingeldzählerei bezahlt.

Bayern war ja schon in der Amtszeit des notorischen Teetrinkers Edmund Stoiber das Land, in dem Laptop und Lederhosen eine perfekte Symbiose eingegangen sind. Wir fragen uns allerdings bis heute, wo man beim traditionellen Beinkleid der Bajuwaren den USB-Stick reinsteckt. Ungeachtet dessen macht die Digitalisierung auch vor der Wiesn nicht halt. Selbst wenn man schon ziemlich blau ist, kann man mit dem „Blue Code“ schnell und unbürokratisch für den nötigen Flüssigkeitsnachschub sorgen. Willkommen auf dem Oktoberfest 4.0. Oklickt is!

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