Dieter Schneider geht mit 61 Jahren in den Ruhestand Foto: dpa

Exklusiv - In Baden-Württemberg wird eine wichtige Führungsposition der Polizei neu besetzt: Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten geht der Präsident des Landeskriminalamts (LKA), Dieter Schneider, Ende März mit 61 Jahren in den Ruhestand.

Stuttgart - Die Stelle ist vom Innenministerium vor wenigen Tagen ausgeschrieben worden, und zwar zum 1. April. Schneider führt seit rund dreieinhalb Jahren die etwa 1100 Mitarbeiter des LKA in Stuttgart. Als Beamter des Polizeivollzugsdienstes hätte er bereits Ende März des vergangenen Jahres in den Ruhestand gehen können, verlängerte aber um ein weiteres Jahr. Theoretisch hätte er noch zwei weitere Male verlängern können – allerdings nur mit Zustimmung des Innenministeriums in Stuttgart.

Im Zuge der Einführung der Rente mit 67 wurde auch für Polizeibeamte die Altersgrenze von 60 auf 62 Jahre erhöht. Allerdings läuft auch dies stufenweise ab.

Schneiders Nachfolger wird mit etwas weniger Gehalt zufrieden sein müssen als er selbst. Im Zuge der Polizeireform wurde die Besoldung des LKA-Präsidenten bei einer Neubesetzung von B 4 (Grundgehalt 7850 Euro im Monat) auf B 3 (7418 Euro) abgesenkt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Polizeiinspekteure im Innenministerium, denen das LKA unterstellt ist, nicht weniger verdienen als der LKA-Präsident.

Die Bewerbungsfrist für die Stelle endet am 28. Januar. Laut Stellenausschreibung ist das LKA „die zentrale Dienststelle für besondere Aufgaben bei der Kriminalitätsbekämpfung in Baden-Württemberg“.

Schneider wird entweder am 24. oder am 26. März offiziell verabschiedet. Am 28. März feiert der Mann aus Mössingen (Kreis Tübingen) seinen 61. Geburtstag.

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