Chrissy Teigen hatte eine "Abtreibung" und keine "Fehlgeburt". Foto: lev radin/Shutterstock.com

Chrissy Teigen enthüllt, dass es sich bei ihrer "Fehlgeburt" vor zwei Jahren tatsächlich um eine "Abtreibung" gehandelt habe, um ihr Leben zu retten.

Chrissy Teigen (36) enthüllte am Donnerstag, dass ihre Fehlgeburt vor zwei Jahren in Wirklichkeit eine Abtreibung war. In einer Rede beim "A Day of Unreasonable Conversation"-Gipfel (Dt. "Tag der unvernünftigen Konversation") der Social-Impact-Agentur Propper Daley sagte das US-Model auch, dass die Erkenntnis, dass es sich tatsächlich um eine Abtreibung gehandelt habe, für sie ein Schock gewesen sei.

Die Abtreibung rettete ihr Leben

Vor zwei Jahren, als sie mit ihrem dritten Kind Jack schwanger gewesen sei, habe sie eine Menge "schwieriger und herzzerreißender Entscheidungen" treffen müssen. "Nach der Hälfte der Schwangerschaft war klar, dass er nicht überleben würde und ich auch nicht, wenn ich nicht medizinisch eingreifen würde", sagte sie in dem Vortrag mit dem Titel "We Made That Choice".

Teigen, die mit ihrem Ehemann John Legend (43) die Kinder Luna (6) und Miles (4) hat und derzeit erneut schwanger ist, betonte außerdem, dass sie eine großartige medizinische Versorgung und liebevolle Freunde und Familie hatte, die sie in der schweren Zeit unterstützten. Sie war auch dankbar für die Unterstützung von Fremden, nachdem das Paar im Herbst 2020 mit der Nachricht an die Öffentlichkeit gegangen war, dass sie ihren Sohn Jack nach 20 Wochen aufgrund einer Schwangerschaftskomplikation verloren hatten. Damals nannten sie es eine Fehlgeburt.

Erkenntnis nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs

Sie fuhr fort, über ihre Fehlgeburt zu sprechen, bevor sie sich selbst stoppte. "Nennen wir es einfach beim Namen: Es war eine Abtreibung", sagte der Star. "Eine Abtreibung, um mein Leben zu retten, für ein Baby, das absolut keine Chance hatte. Und um ehrlich zu sein, habe ich mir das nie zusammengereimt, bis vor ein paar Monaten."

Teigen sagte weiter, sie sei zu dieser Erkenntnis gekommen, nachdem der Oberste Gerichtshof Anfang des Sommers das Urteil "Roe v. Wade" gekippt hatte. Als sie Legend gegenüber ihr Mitgefühl für Menschen ausgedrückt habe, die solche emotionalen Entscheidungen treffen müssten, habe er ihr klargemacht, dass sie einer dieser Menschen sei.