Die Schokoladenseite betonen Modetipps für eine bessere Figur

Von (jen/spot) 

Schon beim Shoppen von Übergrößen kann man viel richtig - oder falsch - machen Foto: Shutterstock.com/Olesia Bilkei
Schon beim Shoppen von Übergrößen kann man viel richtig - oder falsch - machen Foto: Shutterstock.com/Olesia Bilkei

Übergrößen sind kein Hindernis für eine Top-Figur. Mit ein paar Tipps und Tricks kaschiert man auch in den eher körperbetonten warmen Monaten die Problemzonen und betont die Schokoladenseite.

Wenn die eigene Maße nicht so recht zum Schönheitsideal der Zeit passen wollen, wird der Sommer schnell zur frustrierenden Angelegenheit. Doch dem Impuls nachgeben, die überschüssigen Pfunde unter einem sackförmigen Etwas zu verstecken, ist der falsche Weg. So zieht das Übergewicht nur das eigene Selbstbewusstsein noch weiter nach unten. Dabei geht es auch anders - und viel schöner!

Sich gut zu kleiden, ist nämlich ganz leicht. Mit ein paar kleinen Tipps gelingt jeder Look. Farbe, Stoff und Schnitt sind hierbei entscheidend. Wer dazu die richtigen Eyecatcher setzt, macht auch in großen Größen eine hervorragende Figur.

 

 

Das Farbspiel beherrschen

 

Da helle Farben das Licht besser reflektieren, tragen sie dadurch verstärkt auf. Deshalb sollten helle Farben niemals an den Problemzonen getragen werden. Hellere Kleidung besser nur gezielt einsetzen, um positive Aspekte zu betonen. So lassen sich breite Hüften beispielsweise mit dunklen Farben kaschieren, wohingegen ein helles Shirt die Blicke gezielt auf die Vorzüge einer weiblichen Figur lenkt.

Bei gemusterten Kleidungsstücken gilt es, immer darauf zu achten, dass sie optisch strecken und von den Problemzonen ablenken. Mit Längsstreifen lässt sich jede Figur verschlanken. Querstreifen sind wegen ihrer verbreiternden Wirkung bereits ab Konfektionsgröße 40 nicht mehr empfehlenswert. Gerade bei bunten Mustern muss also immer auf eine Längsausrichtung und möglichst kleinflächige Motive geachtet werden.

 

Der richtige Schnitt ist das Maß der Dinge

 

Generell sollte Kleidung immer figurnah sitzen, aber niemals einschneiden. Die eigenen Vorzüge lassen sich am besten hervorheben, wenn gezielt Haut gezeigt wird. Mit einem V- oder U-Boot-Ausschnitt lässt sich ein schönes Dekolletee betonen und die voll im Trend liegenden schulterfreien Shirts und Kleider verschlanken die Figur. Mit schlanken Waden sind Capri-Hosen genau die richtige Wahl für den Spätsommer.

Akzente werden durch Aufnäher, Taschen oder andere Hingucker wie beispielsweise große Knöpfe oder Gürtel gesetzt. Aber Vorsicht! Sie sollten nur dort eingesetzt werden, wo die Blicke erwünscht sind. Wer mit seinem Bauchspeck kämpft, kommt bei Röcken und Hosen mit seitlich oder rückwärtig angebrachten Verschlüssen besser weg. In Abhängigkeit vom Figurtyp sind immer andere Do's und Dont's zu beachten.

 

Die Wahl des passenden Stoffs

 

Mit der richtigen Auswahl des Stoffs lässt sich die Figur ins beste Licht rücken. Wobei auch hier wieder gilt, das Material so zu wählen, dass Schwachstellen der eigenen Figur möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Deswegen ist es sinnvoll, möglichst matte Stoffe zu verwenden und auf stark glänzende oder schimmernde Materialien lieber zu verzichten.

Am besten verwendet man Stoffe, die sich leicht an den Körper schmiegen, ohne ihn einzuzwängen sondern ihn sanft umfließen, um den Konturen zu schmeicheln. Jersey oder Seide sind dafür mit am besten geeignet. Grobe Stoffe wie zum Beispiel Cord verbreitern hingegen die Silhouette, weil sie meist vom Körper abstehen und sind deshalb zu meiden.

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