Die Queen hat ein nettes Pferd und einen gestutzten Park. Glückliche Briten. Foto: AFP/STEVE PARSONS

Die Queen reitet wieder durch den Park von Schloss Windsor und zeigt damit allen nach dem Corona-Lockdown: Alles wird wieder gut oder so ähnlich Der Stilcheck einer reitenden Königin.

Stuttgart - Das Pferd war einst ein enger Freund des Menschen. Unverzichtbar nicht nur für den Bauern, verband es Städte und Länder, entschied Kriege, zierte Denkmale. Doch dann erfand jemand die Dampfmaschine und das Auto, und die große Freundschaft zerbrach. Heute braucht kein Mensch mehr ein eigenes Pferd – außer vielleicht Wladimir Putin, Kim Jong-un – oder eben auch die Queen.

Waldgrüne Tweedjacke

Wer sich als heutzutage als Regent hoch zu Ross präsentiert, will die Botschaft aussenden: Seht her, mich gibt es noch! Ich lebe! So tat es am Pfingstwochenende auch Elizabeth II., als sie bei Sonnenschein in den Parkauen von Schloss Windsor auf ihrem 14 Jahre alten Pony Balmoral Fern ausritt.

Das war der erste öffentliche Auftritt nach den Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus. Stil war in England schon immer Chefsache. Um diese schöne Sitte wachzuhalten und ihren Untertanen Zuversicht zu geben, trägt die 94-jährige Königin der Briten passend zum gedeckten Ponyfell ein pinkfarbenes Kopftuch, eine helle Reithose, eine waldgrüne Tweedjacke – und schneeweiße Handschuhe. Formvollendet.

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