Die Noten für die Roten Analyse: Der größere Wille entscheidet

Von dip 

Der VfB, der wie Borussia Mönchengladbach im 4-2-3-1-System spielte, ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel: Die Punkte bleiben hier! Klicken Sie sich durch unsere Noten für die Roten.

Stuttgart - Die Szene vor dem 2:0 stand sinnbildlich für die wilde Entschlossenheit des VfB Stuttgart. Der Ball schien schon verloren, doch Christian Gentner setzte nach, nutzte eine Unaufmerksamkeit von Tony Jantschke und traf.

Der VfB, der wie Borussia Mönchengladbach im 4-2-3-1-System spielte, ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel: Die Punkte bleiben hier! Kämpferisch und läuferisch war die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia top, und auch spielerisch war der Auftritt im Vergleich zu vielen Heimpartien in dieser Saison durchaus ansprechend. Der VfB war viel unterwegs, machte Druck und erarbeitete sich ein Übergewicht im Mittelfeld.

Die Gladbacher verloren nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Havard Nordtveit die Ordnung in der Defensive und standen bei beiden Gegentoren durch kuriose Patzer Pate. Nach vorn waren sie für einen Europa-League-Aspiranten zu behäbig und wenig variabel, so dass sie den VfB nie ernsthaft in Verlegenheit brachten.

Dessen Neuzugang Alexandru Maxim bringt eine neue Qualität ins Spiel: Seine Ecken und Freistöße kommen scharf und präzise. So sind sie eine Waffe – siehe die Vorarbeit zum 1:0.

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