Robert Geiss mit seiner Frau Carmen bei einer Benefizgala. Foto: dpa/Tobias Hase

In der aktuellen Folge der Realityshow „Die Geissens“ wird Robert Geiss in Dubai von einem Jungbären attackiert. Die Familie besuchte den Privatzoo eines arabischen Geschäftsmannes, was bei Tierfreunden für Unmut sorgt.

Stuttgart - Vergangene Woche startete die Reality-Show „Die Geissens“ bei RTL II in eine neue Staffel. Es ist bereits die 18. Auflage der Serie, welche das pompöse Leben des Kölner Unternehmers Robert Geiss und dessen Familie begleitet. Die beiden Töchter Shania (15) und Davina (16) sind mittlerweile Teenager geworden, doch auch mit fortschreitendem Alter sucht Vater Robert (55) immer wieder den Nervenkitzel.

In der aktuellen Folge besuchten die Wahl-Monegassen das arabische Emirat Dubai. Auf dem Programm stand unter anderem der Besuch einer Tierfarm. Dort wollte der Millionär einen Baby-Bären füttern, was jedoch nicht ganz glimpflich ausging. Das Jungtier verletzte das Familienoberhaupt mit seinen Krallen am Arm. Die blutende Wunde musste versorgt werden. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte Geiss vor der Ausstrahlung der Folge ein Video der Fütterung.

Fans beklagen Tierquälerei

Einige Follower des TV-Stars fanden die Aktion allerdings überhaupt nicht gut. „Ich frage mich, ob die Tiere den Platz haben, den sie brauchen. Es sah nicht so aus“, lautete ein Kommentar auf Instagram. Eine Nutzerin kommentierte: „Von so etwas halte ich gar nichts... für mich Tierquälerei... diese Tiere gehören in Freiheit.“

Der Dreh fand in dem sogenannten „Famepark“ des arabischen Geschäftsmanns Saif Ahmed Belhasa statt. Auch die Tierschutzorganisation Peta kritisierte die Familie in einer Pressemitteilung: „Die Geissens gehen mit ihrem Besuch mal wieder mit schlechtem Beispiel voran – statt Tiergefängnisse zu unterstützen, sollten sie lieber ein Zeichen für den Tier- und Artenschutz setzen.“

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