Die Coopers Filmkritik: Alexanders mistiger Tag

Von Wolfram Hannemann 

Der zwölfjährige Alexander Cooper hat immer nur Pech und fühlt sich vom Familienclan unverstanden. Bis sich sein geheimster Wunsch erfüllt: Das Pech soll endlich auch mal die anderen treffen! Miguel Artetas turbulente Familienkomödie ist eine Anlehnung an ­den Kinderbuchklassiker „Alexander und der mistige Tag“. Impressionen gibt's in unserer Bildergalerie.

Filmkritik und Trailer zum Kinofilm "Die Coopers"

Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen wirklich alles schiefzugehen scheint. Die Coopers, eine typische US-amerikanische Durchschnittsfamilie, werden am Ende des Films ein Lied davon singen können. Denn dem zwölfjährigen Sprössling Alexander, der immer nur Pech hat und sich vom Familienclan unverstanden fühlt, wird sein geheimster Wunsch erfüllt: Das Pech soll endlich auch mal die anderen treffen!

Nach Judith Viorsts Kinderbuchklassiker „Alexander und der mistige Tag“ hat Miguel Arteta eine turbulente Familienkomödie ­inszeniert, die in vielen Momenten an ­Vorbilder erinnert wie „Kevin – Allein zu Haus“. Und das nicht nur, weil Hauptdarsteller Ed Oxenbould in der Rolle des Alexander ein bisschen wie Macaulay Culkin aussieht. Die Missgeschicke, die unbarmherzig über die Coopers hereinbrechen, amüsieren eigentlich nur dann, wenn man ähnliche Filme noch nie gesehen hat. Wenn es dem Drehbuch gelegentlich an witzigen Einfällen mangelt, bricht sich Fäkalhumor Bahn, und Töchterchen Emily darf eine Überdosis Hustensaft auf Papas Hemd erbrechen. Guten Appetit!

Ganz am Ende wird dann noch die amerikanische Moralkeule geschwungen: Selbst der schrecklichste Tag lässt sich überstehen, wenn man als Familie zusammenhält. ­Positiv: die kurze Laufzeit des Films, der inhaltlich trotz allem weit verträglicher ist, als es der Trailer vermuten lässt.

Unsere Bewertung zu "Die Coopers": 3 von 5 Sternen - kann man sehen.

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