Margot Schmid, Beate Hogh und Gabi Kübler (von links) freuen sich über die neuen Räume. Foto: Waltraud Daniela Engel

Die Einrichtung an der Filderbahnstraße hat ihre Räumlichkeiten verdoppelt. Besonders stolz ist man auf den neuen, speziell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgerichteten Starterraum.

Möhringen - Wir haben in den vergangenen Jahren unser Personal verdoppelt“, sagt die Pflegedienstleiterin in der Diakoniestation, Beate Hogh. Bedingt durch den demografischen Wandel in der Gesellschaft, ist auch der Bedarf an häuslicher Altenpflege gestiegen. Deshalb sah sich die Station zu der Erweiterung ihrer Räumlichkeiten an der Filderbahn­straße 9 verpflichtet. Neben dem Erdgeschoss zählt nun auch die erste Etage zu der Diakoniestation. Dabei, so Hogh, sei es besonders wichtig gewesen, einen möglichst angenehmen Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter zu schaffen: „Um die Patienten gut versorgen zu können, muss das Personal sich in den Pausen erholen können“, sagt Hogh. Bisher verfügte die Station über keinerlei Sozialräume – sprich die Mitarbeiter mussten sich in der Behindertentoiletten umkleiden. „Das waren keine vernünftigen Zustände“, betont Hogh.

Künftig sollen mehr Kurse für Angehörige angeboten werden

Besonders stolz ist man auch auf den neuen sogenannten Starterraum. Dort habe die Stationsleitung einen speziell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgerichteten Raum eingerichtet, der letztendlich von Schreinern gefertigt wurde. Die neuen Möbel hat, um Kosten zu sparen, größtenteils der Bundesfreiwilligendienstler in seiner ersten Dienstwoche aufgebaut.

„Auch wenn die Sanierung und Umbaumaßnahmen der Wohnung Geld gekostet haben, muss uns das für unsere Mitarbeiter wert sein“, sagt Beate Hogh und ergänzt: „Sie machen schließlich einen harten Job.“ Finanziert werden konnte das Unterfangen unter anderem durch Rücklagen, so die Pflegedienstleiterin. Auch für die Kunden haben die erweiterten Räumlichkeiten Vorteile: Künftig sollen mehr Kurse für Angehörige von Pflegebedürftigen angeboten werden.

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