DHL-Fahrer sind meistens im Stress, aber manches Mal bleibt auch Zeit für eine freundliche Notiz. Foto: Leif Piechowski

Ein Päckchen soll in den Mittagsstunden kommen. Doch was tun, wenn man seinen Mittagsschlaf braucht. Ein Leser klebte einen Zettel an den Briefkasten und erhielt eine nette Nachricht des DHL-Paketboten.

Stuttgart - Über die DHL-Paketboten wird ja gern geschimpft. Mal fehlt die Benachrichtigungskarte, mal steht das Päckchen an der falschen Stelle. Doch der Ruf der Paketzusteller, die es immer eilig haben müssen und nicht sonderlich gut verdienen, ist oftmals besser als gedacht. Das weiß auch unser Leser Klaus V. aus dem Strohgäu. Ihn besucht der DHL-Bote meist in den Mittagsstunden. Weil Klaus V. aber, als älterer Mann, wie er selbst sagt, seine Mittagsruhe braucht und wusste, dass ein Paket auf dem Weg war, klebte er einen Zettel neben seinen Klingelkopf. „Bitte zwischen 13 und 15 Uhr nicht klingeln“, stand darauf zu lesen. Als Herr V. wieder wach war, fand er was vor?

DHL-Paketbote stört in der Mittagspause nicht

Das Päckchen, so seine Worte, blickgeschützt vor der Haustür, dazu einen handgeschriebenen Gruß des Paketboten im Briefkasten. „Hallo, ich habe Ihnen ein Päckchen zwischen Blumenkasten & Briefkasten hingestellt, weil ich nicht klingeln soll.“ Der Original-Benachrichtigungsschein findet sich in der Bildergalerie. Klaus V. ist da voll des Lobes: „Der Paketbote hat mir nicht nur zusätzliche Wege erspart, sondern sich auch die Zeit genommen, mich mit einer freundlichen Notiz zu benachrichtigen!“ Damit der freundliche DHL-Bote keinen Rüffel bekommt, weil er keine Empfangsbestätigung vorweisen kann, will Herr V. auch nicht seinen Namen und seinen Wohnort in der Zeitung lesen. Das ist zwar nachvollziehbar, aber ganz ehrlich, auch schade, weil eigentlich sollte so eine Nachricht doch Schule machen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: