Von Donnerstag an geht es für die deutschen Nationalkicker auf dem Rasen in Südtirol zur Sache. Foto: dpa

Nach einer lockeren Fahrradtour zum Auftakt geht am Donnerstag für die deutschen Nationalspieler im Trainingslager die Arbeit auf dem Rasen los. Kapitän Lahm und Keeper Neuer fehlen noch, sie laborieren noch an ihren Verletzungen. Sami Khedira kommt am Montag nach.

Nach einer lockeren Fahrradtour zum Auftakt geht am Donnerstag für die deutschen Nationalspieler im Trainingslager die Arbeit auf dem Rasen los. Kapitän Lahm und Keeper Neuer fehlen noch, sie laborieren noch an ihren Verletzungen. Sami Khedira kommt am Montag nach.

St. Leonhard - Nach dem lockeren Aufgalopp mit einer Mountainbike-Tour rund um ihr Quartier in St. Leonhard werden die deutschen Nationalspieler am zweiten Tag des WM-Trainingslagers in Südtirol die Arbeit auf dem Fußballplatz aufnehmen.

Für 10 Uhr hat Bundestrainer Joachim Löw die erste Übungseinheit auf dem Platz in St. Leonhard angesetzt. Im Anschluss werden Teammanager Oliver Bierhoff und Löws Assistent Hansi Flick zur ersten Pressekonferenz erscheinen.

Um dem deutschen Team in der Vorbereitung auf das WM-Turnier in Brasilien optimale Bedingungen zu bieten, ist für rund 80.000 Euro sogar ein neuer Rollrasen verlegt worden. An der ersten Übungseinheit werden allerdings nicht alle 27 WM-Kandidaten teilnehmen können. Kapitän Philipp Lahm und Torwart Manuel Neuer sind noch zur Behandlung ihrer Verletzungen in München. Sami Khedira wird wegen des Champions-League-Endspiels mit Real Madrid erst am kommenden Montag anreisen. Im Laufe des Donnerstags soll immerhin der frischgebackene Vater Per Mertesacker eintreffen.

Mit den Trainingseinheiten auf dem Platz beginnt auch der Kampf um die 23 Plätze im endgültigen Kader für Brasilien. Vier Akteure muss Löw noch bis zum WM-Meldeschluss am 2. Juni streichen. Der Gladbacher Christoph Kramer war wegen der personellen Probleme im defensiven Mittelfeld noch spät auf den WM-Zug aufgesprungen. "Ich bin so was von froh, dass ich dabei bin", sagte Kramer. Auch er will sich dem harten Konkurrenzkampf "ohne Angst" stellen.

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