Der SSV Reutlingen trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Karlsruher SC. Foto: Pressefoto Baumann

Wenn Reutlingen in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den KSC antritt, werden die Sicherheitskräfte einiges zu tun bekommen. Die beiden Fanlager sind sich - nicht zuletzt wegen der engen Fan-Freundschaft der Reutlinger mit den VfB-Anhängern, nicht gerade wohlgesonnen.

Reutlingen - Wenn der SSV Reutlingen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Karlsruher SC trifft, wird nicht nur auf dem Platz richtig Feuer unter dem Dach sein, denn bekanntermaßen sind sich die Fans der beiden Teams nicht gerade freundlich gesonnen.

Dies war auch deutlich bei der Auslosung am Mittwochabend zu spüren. Als Losfee Andrea Petkovic die Paarung zog, ging ein Raunen durchs Publikum und einige SSV-Anhänger machten mit negativen Schlachtrufen gegen den KSC auf sich aufmerksam.

SSV-Verantwortliche setzen sich am Wochenende zusammen

Außerdem pflegt die Reutlinger Ultra-Gruppierung Szene E eine tiefe Fan-Freundschaft mit den Stuttgarter Ultras des Commandos Cannstatt, die ihrerseits alles andere als gut auf die Anhänger des KSC zu sprechen sind.

Und so gibt es für die Verantwortlichen des SSV Reutlingen im Vorfeld der Partie, die im Zeitraum zwischen dem 7. und 10. August stattfindet, einiges zu tun. "Wir werden uns am Wochenende zusammensetzen", sagt Michael Schuster, 1. Vorsitzender des SSV Reutlingen, "und die Rahmenbedingungen des Spiels abstecken".

Ob der SSV Reutlingen die Partie aus Sicherheitsgründen nicht im Stadion an der Kreuzeiche austrägt, sondern in ein anderes Stadion - eventuell die Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart - verlegen wird, wollte Michael Schuster weder bestätigten noch dementieren.

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