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 Bei der DFB-Elf kochen die Diskussionen um die Position von Philipp Lahm weiter hoch. Vor dem Spiel gegen Frankreich stellt sich weiterhin die Frage, ob der Kapitän in der Abwehr oder im Mittelfeld spielen soll.

 Bei der DFB-Elf kochen die Diskussionen um die Position von Philipp Lahm weiter hoch. Vor dem Spiel gegen Frankreich stellt sich weiterhin die Frage, ob der Kapitän in der Abwehr oder im Mittelfeld spielen soll.

Santo André - Außer Shkodran Mustafi stehen alle deutschen WM-Spieler für das Viertelfinale am Freitag gegen Frankreich bereit. „Alle sind einsatzfähig“, verkündete Andreas Köpke, Assistenztrainer von Joachim Löw, nach dem Training des DFB-Teams am Mittwoch in Santo André. „Wir gehen davon aus, dass alle mit nach Rio fliegen werden“, sagte Torwartcoach Köpke. Auch die zuletzt im Achtelfinale gegen Algerien fehlenden Mats Hummels und Lukas Podolski sind wieder im Training.

Christoph Kramer konnte am Mittwoch wegen Schüttelfrost nicht an der Übungseinheit teilnehmen, die aus Fußballtennis und einigen Läufen bestand. Mustafi, der wegen eines Muskelbündelrisses in Brasilien nicht mehr spielen kann, wird zur weiteren Behandlung beim Team bleiben. „Wir müssen Vollgas geben. Wenn einer nicht mehr kann, haben wir genug Alternativen auf der Bank“, betonte Köpke.
 
Der Löw-Assistent bestätigte, dass innerhalb der Sportlichen Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über die Rolle von Kapitän Philipp Lahm diskutiert wird. „Wir müssen schauen, was gegen Frankreich das Beste ist“, sagte der Europameister von 1996: „Wir dürfen das vor einem WM-Viertelfinale aber nicht öffentlich machen. Wir werden zu Lösungen kommen, von denen wir überzeugt sind.“
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