Dass es am Ende nicht zum Sieg für das deutsche Team reichte, lag nicht an Miroslav Klose. Klicken Sie sich durch die Noten für die Nationalspieler. Foto: dapd

Jetzt, nach dem Gala-Auftritt gegen Schweden (4:4), dürfte Klose viele junge Bewunderer hinzugewonnen haben. Was aber dieses Mal sportliche Gründe hatte. Die Noten für die Nationalspieler.

Berlin - Vor dem Anpfiff war Miroslav Klose (34) noch ein Sieger. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Generalsekretär Helmut Sandrock überreichten dem Nationalstürmer eine Fair-Play-Medaille. Der Angreifer von Lazio Rom hatte in einem Ligaspiel gegen den SSC Neapel (0:3) ein schon gegebenes Tor wegen eines Handspiels annullieren lassen. Danach sprach Klose von einer „Vorbildfunktion gegenüber Kindern“. Jetzt, nach dem Gala-Auftritt gegen Schweden (4:4), dürfte Klose viele junge Bewunderer hinzugewonnen haben. Was aber dieses Mal sportliche Gründe hatte. Denn Klose ließ der Ehrung eine tolle Leistung folgen. Dass es am Ende nicht zum Sieg für das deutsche Team reichte, lag nicht an ihm.

Denn Klose tat das, wofür er als Stoßstürmer da ist. Er brachte die Kombinationen zum Abschluss. Er lief dahin, wo er hinmusste. Er stand da, wo ein Torjäger stehen musste. Schon nach einer Viertelstunde hatte er seinen Doppelpack geschnürt. Und vor allem das 1:0 nach acht Minuten war ein Lehrstück für den perfekten Laufweg. Klose antizipierte richtig, als Marco Reus auf der linken Seite durch war. Er startete durch in Richtung kurzen Pfosten – und drosch die Kugel unter die Latte. Beim 2:0 stand Klose wieder richtig. Obendrein glänzte der Stürmer mit seiner Laufbereitschaft. Die zeigte sich auch in der 24. Minute, als er an der eigenen Grundlinie den Ball eroberte.

Wenn das deutsche Team gewonnen hätte – es wäre ein rundum gelungener Abend gewesen. Klose kommt jetzt in 126 Länderspielen auf 67 Tore. Es sollen noch ein paar weitere folgen. Sein Ziel ist die WM 2014.

Klicken Sie sich durch die Noten für die Nationalspieler.

1 – Weltklasse

2 – stark

3 – Durchschnitt

4 – nicht in Form

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