Setzt auf sechs Neulinge im erweiterten WM-Kader: Bundestrainer Joachim Löw Foto: dpa

Sechs Frischlinge stehen im Kader von Joachim Löw für die WM in Brasilien. Damit signalisiert der Bundestrainer: Das Schaulaufen ist nicht beendet – es geht jetzt erst in die heiße Phase.

Frankfurt/Stuttgart - Hand aufs Herz: Was sagen Ihnen Namen wie Erik Durm (21), Leon Goretzka (19) und André Hahn (23)? Oder Max Meyer (18), Kevin Volland (21) und Shkodran Mustafi (22)? Schon mal gehört, vermutlich. Doch bereits die Aufgabe, ihre Gesichter oder ihre Vereine zuzuordnen, fällt dem einen oder anderen schwer.

Deshalb in aller Kürze: Alle sechs warten noch sehnsüchtig auf ihren ersten Länderspiel-Einsatz, doch alle sechs stehen im vorläufigen Kader für das WM-Turnier vom 12. Juni bis zum 13. Juli in Brasilien. „Wir haben die Entscheidungen aus voller Überzeugung getroffen“, sagt Joachim Löw, „hinter jedem dieser Namen steht ein klares Ja.“

Dafür schauen der langzeitverletzte Stürmer Mario Gomez (AC Florenz), die vom Kampf gegen den Bundesliga-Abstieg geschundenen René Adler und Heiko Westermann oder auch der jüngst aus dem Tief gekrochene Mönchengladbacher Stürmer Max Kruse in die Röhre. Sie müssen zu Hause bleiben. Lieber gibt Joachim Löw der Jugend eine Chance, auch wenn einige der Frischlinge zu jenen Streichkandidaten zählen dürften, von denen sich der Bundestrainer bei der Festlegung auf seinen endgültigen, 23 Mann großen Kader wieder verabschieden wird.

Wobei – mit Ausnahme von Durm bekommen alle im „Spiel der jungen Gesichter“ (Löw) eine Chance, sich weiterzuempfehlen, alle sechs stehen im Aufgebot für das Test-Länderspiel gegen Polen am nächsten Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in Hamburg.
Die Neulinge im Überblick:

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