Deutscher Umweltpreis Ursula Sladek und Carmen Hock-Heyl ausgezeichnet

Von dpa 

Dre Deutsche Umweltpreis 2013 geht an Vorreiterinnen für Ökostrom und Hanfmatten: Ursula Sladek (rechts) und Carmen Hock-Heyl sollen den mit insgesamt 500.000 Euro dotierten Preis am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten. Foto: obs/Deutsche Bundesstiftung Umwe
Dre Deutsche Umweltpreis 2013 geht an Vorreiterinnen für Ökostrom und Hanfmatten: Ursula Sladek (rechts) und Carmen Hock-Heyl sollen den mit insgesamt 500.000 Euro dotierten Preis am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten. Foto: obs/Deutsche Bundesstiftung Umwe

Dre Deutsche Umweltpreis 2013 geht an Vorreiterinnen für Ökostrom und Hanfmatten: Ursula Sladek und Carmen Hock-Heyl sollen den mit insgesamt 500.000 Euro dotierten Preis am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten.

Osnabrück/Schönau - Öko-Pionierin und Stromrebellin Ursula Sladek bekommt den Deutschen Umweltpreis 2013. Das teilte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Freitag in Osnabrück mit. Sladek gründete 1994 die Elektrizitätswerke Schönau (Kreis Lörrach), den ersten Ökostromanbieter Deutschlands. Ebenfalls ausgezeichnet wird die Hanfmatten-Produzentin Carmen Hock-Heyl aus Nördlingen im bayerischen Schwaben, die gegen viele Widerstände Hanf als Öko-Dämmstoff auf dem Markt etabliert habe, würdigte die Stiftung.

Beide Frauen sollen den mit insgesamt 500.000 Euro dotierten Preis am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck in Osnabrück erhalten. Der zum 21. Mal verliehene Deutsche Umweltpreis ist die höchstdotierte Umweltschutzauszeichnung Europas.

Ursula Sladek habe früh erkannt, dass die Energieversorgung nur gemeinsam mit den Bürgern und Gemeinden ökologischer gemacht werden könne. Sladek habe „Vertrauen geschaffen, zum Handeln motiviert und einen ökologischen Wandel ermöglicht“, hob DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde hervor.

Hock-Heyl sei ein Vorbild für andere Unternehmen. Sie habe gegen viele Widerstände Ökologie und Ökonomie erfolgreich in Einklang gebracht, gesundes Bauen gefördert und regionale Wirtschaftskreisläufe wiederbelebt.

 

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