Die Schüler können stolz auf ihre Schule sein: Die Grundschule Schuttertal im Schwarzwald sowie die Hardtschule Durmersheim sind im Rahmen des Deutschen Schulpreises geehrt worden. Foto: FACTUM-WEISE/Andreas Weise

Gleich zwei Südwest-Schulen sind im Rahmen des Deutschen Schulpreises geehrt worden. Sie erhalten je 25.000 Euro Preisgeld für die gute Qualität des Unterrichts und ihr besonderes Schulkonzept.

Schuttertal/Durmersheim - Gleich zwei Südwest-Schulen sind am Mittwoch im Rahmen des Deutschen Schulpreises geehrt worden. Die Grundschule Schuttertal im Schwarzwald sowie die Hardtschule Durmersheim (Kreis Karlsruhe) erhalten je 25 000 Euro Preisgeld für die gute Qualität des Unterrichts und ihr besonderes Schulkonzept.

Die Grundschule Schuttertal im Ortenaukreis liegt nahe der französischen Grenze und setzt sich getreu ihres Leitbildes „Hier wachsen wir gemeinsam“ für Inklusion ein. Von der ersten bis zur vierten Klasse lernen hier Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam. Besonders ist, dass die Schule seit etwa zwei Jahren „Modellschule Philosophieren mit Kindern“ ist.

100.000 Euro für die Otfried-Preußler-Schule

Die Hardtschule Durmersheim, ebenfalls nicht weit weg von der Grenze zu Frankreich, ist eine Gemeinschaftsschule. Zum Konzept gehört hier etwa, dass Schüler in der fünften Klasse einen Coach auswählen und sich mit ihm regelmäßig treffen. Klassenzimmer heißen hier Lernateliers und Schüler haben einen eigenen, selbst gestalteten Arbeitsplatz.

Den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis gewann die Otfried-Preußler-Schule. Die Auszeichnung, in diesem Jahr online verliehen, wird alljährlich für besonders gute Schulen in Deutschland vergeben. Die Jury des von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung vergebenen Preises bewertet dabei die sechs Qualitätsbereiche „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Schule als lernende Institution“.

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