Diane Kruger und viele andere Prominente säumen den Roten Teppich beim Deutschen Filmpreis in Berlin. Foto: dpa

Der Deutsche Filmpreis in Berlin lockt jedes Jahr zahlreiche Prominente. Immer dann, wenn die Lola vergeben wird, geben sich die Stars ein Stelldichein.

Berlin - Der Politthriller „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume hat die Lola als bester deutscher Film gewonnen. Das gab die Deutsche Filmakademie am Freitagabend in Berlin bekannt. Die Lola in Silber ging an „Herbert“ von Thomas Stuber, Bronze holte „Vier Könige“ von Theresa von Eltz.

Gleich zwei Preise gab es für die Schauspielerin Laura Tonke - für die Hauptrolle in „Hedi Schneider steckt fest“ und die Nebenrolle in „Mängelexemplar“. Bester Hauptdarsteller wurde Peter Kurth („Herbert“).

Kraumes Film setzte sich in den Kategorien Drehbuch, Kostümbild, Szenenbild, Regie und mit Ronald Zehrfeld auch in der Sparte als bester Nebendarsteller durch. Der Film über die zögerliche Aufarbeitung der Nazi-Diktatur war in insgesamt neun Kategorien nominiert und galt als Favorit.

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